So geht Startup – Der Gründerszene-Podcast

So geht Startup – Der Gründerszene-Podcast

Der Gründerszene-Podcast

#31 Naiv und ohne VC zum Millionen-Startup – Felix Bauer, Snocks

Felix Bauer und Georg Räth | Eigentlich wollte Felix Bauer mit seinem Cousin eine Gärtnerei starten. Doch dann entschied sich der 26-Jährige gemeinsam mit Johannes Kliesch (25) für den Verkauf von Socken. Die Entscheidung für das Socken-Startup Snocks sei ganz naiv gewesen, sagt Bauer im Podcast mit Gründerszene.

Die beiden Gründer, damals noch Studenten, nahmen 4.000 Euro in die Hand und verkauften 2016 die ersten Socken über Amazon - mit Erfolg: Im Folgejahr erwirtschaftete das Unternehmen bereits 500.000 Euro. Aktuell liegt der Umsatz bei etwa zehn Millionen Euro. Und das komplett ohne Hilfe von Investoren. Bei Amazon wurde Snocks 2019 „Verkaufspartner des Jahres“. [contentad keyword="adsensegs1"]

Beim Wachstum geholfen habe unter anderem Instagram; das Label zählt dort mehrere zehntausend Fans. Eine wirklich Strategie verfolgt das Startup in den Sozialen Medien nicht. In der Foto-App präsentiert das Unternehmen nicht nur neue Modelle, sondern zeigt auch mal private Szenen aus dem Büro.

Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Dillysocks oder Happysocks setzt Snocks aber nicht auf quietschbunte Motive, sondern einfarbige Klassiker. Meist sind die Sneaker- oder Tennissocken schwarz oder grau. Absetzen möchte sich Snocks mit Qualität und Service.

Zudem will das Unternehmen aus Mannheim langfristig zur Lifestyle-Marke werden und verkauft neben Socken inzwischen auch Unterhosen. Wie das klappen soll und welche Tipps er für Gründer hat, verriet uns Felix Bauer im Gründerszene-Podcast „So geht Startup“.

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#30 Geschäftsmodell wegen Corona dahin – Aimie Carstensen, Artnight

Aimie-Sarah Carstensen und Sarah Heuberger | Aimie-Sarah Carstensen hat 2016 gemeinsam mit David Neisinger Artnight gegründet. Mit ihrer Plattform vermitteln die beiden Workshops – anfangs nur Malkurse, im letzten Jahr sind weitere Formate hinzugekommen. 30.000 Menschen aus fünf Ländern machten zuletzt pro Monat bei einem ihrer Events mit.

Bis Corona kam – und die Kontaktsperre Carstensen und ihrem Team von einem Tag auf den anderen die Geschäftsgrundlage entzog. Die Gründerin musste schnell reagieren und baute ihre Events zu Onlineformaten um. „Wir hatten keine andere Wahl“, sagt Carstensen in „So geht Startup“. Gegen ein Onlineangebot hatten sich die Gründer bislang bewusst entschieden. Das Besondere an ihren Formaten sei doch die Offline-Begegnung, fanden sie. Dennoch zeigt sich Carstensen froh über die Entscheidung und will auch nach Corona einige der neuen Formate beibehalten.

Im Gespräch mit Gründerszene-Redakteurin Sarah Heuberger erzählt Carstensen nicht nur von den letzten stressigen Wochen, sondern auch von den Anfängen als Gründerin: Weshalb sie eigentlich nie Unternehmerin werden wollte, weshalb es ihr nichts ausmacht, wenn Artnight ein Copycat genannt wird und welche Schwierigkeiten sie anfangs hatten, Investoren vom Potenzial von Malkursen zu überzeugen.

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#29 Minimalist und Millionen-Unternehmer – Cédric Waldburger, Tomahawk.VC

Cédric Waldburger und Pauline Schnor | Cédric Waldburger besitzt weniger als 100 Dinge. Alle davon haben die Farbe Schwarz. Er duscht nur kalt. Das Leben des Schweizers erscheint vielen seltsam – doch als Gründer und Investor ist der 31-Jährige bis ins Silicon Valley gefragt. Er baute etwa das milliardenschwere Startup Dfinity mit auf und finanzierte die Firmen Jodel und Clark. Wie wurde Waldburger zu dem, der er ist? Wie sieht sein Alltag als Minimalist aus? Und wie passen sein geldbewusstes Privatleben und seine steile Gründerkarriere zusammen?

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#28 Gewinner in der Krise? – Maximilian Bock, Advocado

Maximilian Block und Sarah Heuberger | Maximilian Block hat in Greifswald die Online-Rechtsberatung Advocado aufgebaut – einen Marktplatz, der Anwälte und Mandanten zusammenbringt. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt er aktuell. Durch die Corona-Krise bekommt das Startup mehr Anfragen denn je.

Viele Gründer und Startups melden sich mit Rechtsfragen, die ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen oder die sich bei drohender Zahlungsunfähigkeit absichern wollen. „Niemand hätte sich das noch vor vier oder Wochen ausmalen können“, sagt Block, auch in Anbetracht der juristischen Lage, die sich aktuell sehr schnell verändert.

In dieser Podcastfolge erzählt er Gründerszene-Redakteurin Sarah Heuberger von den Anfängen seines Legal Techs und gibt einen Einblick darüber, wie sein Unternehmen mit der außergewöhnlichen Situation umgeht.

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#27 Millionen-Exit mit Parfüm – Paul Schwarzenholz, Flaconi

Paul Schwarzenholz und Pauline Schnor | Als Schüler beschloss Paul Schwarzenholz, dass er einmal Gründer werden wollte. Seinen Traum erfüllte er sich gleich zweimal: Sein erstes Startup, den Parfüm-Onlineshop Flaconi, brachte er gemeinsam mit Björn Kolbmüller zum Millionenexit. Heute bauen die beiden ihre zweite Firma auf, Zenloop. Damit bieten sie Software an, mit der Unternehmen Kundenfeedback auswerten können. Im Podcast spricht der Gründer über die Unterschiede zwischen seinen zwei Firmen, die Vorteile von Business Schools und sucht nach Gründen für die niedrige Frauenquote in der Startup-Szene.

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#26 Frauen, gründet mehr! – Kati Ernst, Ooshi & Charlotte von Bernstorff, Psychologin

Kati Ernst, Charlotte von Bernstorff und Sarah Heuberger | Frauen gibt es in der deutschen Gründerszene immer noch wenige. Nur 15 Prozent der Startup-Gründer in Deutschland sind weiblich, das zeigt der Female Founders Monitor 2019. Und wenn sie dann gründen, erhalten Frauen auch noch weniger Geld als ihre männlichen Gründerkollegen: Erhielt der durchschnittliche Gründer in der Studie 3,4 Millionen Euro Wagniskapital, kam die Gründerin auf 200.000 Euro.

Die aktuelle Folge des Gründerszene-Podcasts widmet sich der Frage, weshalb die deutsche Gründerszene immer noch so männlich dominiert ist – und wie sich das Finanzierungssystem dafür verändern müsste. Darüber spricht die Gründerszene-Redakteurin Sarah Heuberger mit gleich zwei Gesprächspartnerinnen – einer Wissenschaftlerin und einer Gründerin.

Charlotte von Bernstorff ist Professorin für Personalpsychologie an der BSP Business School in Berlin und forscht zu Erfolgskriterien bei Gründern. Die zweite Gesprächspartnerin kommt aus der Praxis: Kati Ernst ist Mitgründerin des Startups Ooshi, das Periodenunterwäsche produziert. Beide Frauen sind sich einig, dass Investoren ihre Entscheidungskriterien Wagniskapitalgeber noch mal überdenken sollten. Und sie liefern Vorschläge, wie neue Kriterien aussehen könnten.

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#25 So klappt der Startup-Job – Stefanie Bohnet, Omio

Stefanie Bohnet und Pauline Schnor | Stefanie Bohnet verantwortet das HR-Team des Berliner Tech-Unicorns Omio. Sie weiß: Die Arbeit im Startup fasziniert viele Berufsanfänger. Doch wie kommt man rein in die Szene? Im Podcast erklärt die Expertin, wo die besten Jobs zu finden sind, welche Fehler Jobeinsteiger bei der Bewerbung auf keinen Fall machen dürfen – und, wie viel Gehalt sie verlangen können.

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#24 Tipps vom Seriengründer – Tim Koschella, Kayzen

Tim Koschella und Pauline Schnor | Tim Koschella ist ein echter Seriengründer: Innerhalb von zehn Jahren baute er vier Startups auf, darunter den erfolgreichen Company Builder Hitfox und das Adtech-Startup Applift. Seine jüngste Firma ist Kayzen, für die Koschella kürzlich eine Millionensumme einsammelte. Im Gründerszene-Podcast teilt der Experte seine Erfahrungen: Was ist wichtig, damit ein Startup Erfolg hat? Wie motivieren Gründerinnen und Gründer ihre Teams am besten? Und wie erkennt man eigentlich einen guten Investor?

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#23 Schwanger in die Insolvenz – Steffi Metz, Unternehmerin

Steffi Metz und Sarah Heuberger | Steffi Metz leitete eine erfolgreiche Kochschule – bis sie unerwartet schwanger wurde. In der Schwangerschaft gab es Komplikationen und sie musste aufhören zu arbeiten. Mit ihrem Unternehmen ging es abwärts, in die Insolvenz und sogar soweit, dass man ihr einen Platz im Obdachlosenheim anbot.

Gemeinsam mit Redakteurin Sarah Heuberger diskutiert sie in der aktuellen Folge des Gründerszene Podcasts, weshalb Kinderkriegen und ein eigenes Business zu leiten für viele Frauen immer noch zum Risiko werden kann.

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#22 Erfolgreich in China – Kevin Wörner, Xnode

Kevin Johannes Wörner und Pauline Schnor | China ist ein Milliardenmarkt, insbesondere die Tech-Szene boomt. Ein Unicorn nach dem anderen entsteht. Was macht diesen Markt so besonders – und können deutsche Startups daran teilhaben? Das bespricht Gründerszene-Redakteurin Pauline Schnor im Podcast mit China-Experte Kevin Johannes Wörner.

01:07 – Wörners Weg von Frankfurt nach Shanghai
02:56 – Lohnt es sich bei der Masse an erfolgreichen Startups noch, nach China zu expandieren? 
06:14 – Markteintritt in China: Wie und für welche Art Startups funktioniert er? 
11:26 – Wie man vorab den Markt kennenlernt und wichtige Kontakte knüpft 
17:59 – Wann muss man eine Gesellschaft in China gründen? 
20:22 – Arbeitsalltag in China: Bürosuche, Arbeitszeiten und Startup-Kultur 
25:13 – Kulturelle Fettnäpfchen vermeiden  
29:02 – Hürden bei VC-Geld und Vorsicht bei staatlicher Förderung 
34:33 – Scheiterkultur in China 
37:09 – Menschenrechtsverletzungen vs. Streben nach Millionenumsätzen – wie passt das zusammen?

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Über diesen Podcast

Bei „So geht Startup“ sprechen wir mit Gründerinnen und Gründern, Investorinnen und Investoren über ihren Weg in die Startupszene, ihre bisherigen Höhen und Tiefen, über ihre Learnings – und natürlich ihre besten Tipps für andere Startup-Begeisterte.

von und mit Gründerszene

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