Der Gründerszene-Podcast

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#7 Runtastic-Gründer: „Wir haben nie verkauft, wir sind immer gekauft worden“

Rund 220 Millionen Euro zahlte Adidas vor vier Jahren für das Österreicher Startup Runtastic. Damals seien „eine Handvoll Leute“ daran interessiert gewesen, die Lauf-App zu übernehmen, so Mitgründer Florian Gschwandtner im Gründerszene-Podcast. Aber der Zuschlag ging an den Sportartikelhersteller. Im Januar kehrte der Runtastic-Chef seinem Unternehmen den Rücken zu, nach insgesamt zehn Jahren CEO-Posten.

Florian Gschwandtner hält keine Anteile mehr und will sich auf neue Projekte konzentrieren. Welche das sind und was er anderen Gründern bei Exit-Plänen rät, erzählt er im Gespräch mit Redakteurin Lisa Ksienrzyk.

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#6 Tipps für Gehaltsverhandlungen: „Eine zu hohe Summe muss erst erfunden werden“

Gehälter hat Geraldine Schroeder schon sehr oft verhandelt – früher ihr eigenes, heute als Geschäftsführerin bei der Berliner Kommunikationsberatung J+K das ihrer Mitarbeiter. Mittlerweile machen ihr diese Gespräche Spaß, doch der Weg dahin war weit. Früher sei sie sehr schüchtern gewesen und habe keine Umstände machen wollen, sagt sie über sich selbst. „Zu einer ernsthaften Verhandlungspartnerin wurde ich erst mit Mitte, Ende 30.“

Wie sie das geschafft hat und was ein gebrauchter Teppich damit zu tun hat, das erzählt sie in der aktuellen Folge des Gründerszene-Podcasts. Im Gespräch mit Redakteurin Sarah Heuberger verrät Schroeder, wann eigentlich der beste Zeitpunkt für eine Gehaltsverhandlung ist und wie man sie am besten begründet. Und was ist ein absolutes No-Go?

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#5 Personio-Gründer: „Wir wollen so groß werden wie SAP“

Freeletics, Amorelie, Finanzcheck – die Kundenliste von Personio liest sich wie ein Who‘s who der deutschen Startup-Szene. Mit seiner Personalmanagement-Software hat das Münchner Startup bei jungen Unternehmen einen Nerv getroffen. Sie können damit alles rund ums Thema HR digital verwalten, etwa Urlaubsanträge, Arbeitsverträge oder Jobausschreibungen.

Hanno Renner, Arseniy Vershinin, Roman Schumacher und Ignaz Forstmeier gründeten Personio 2015, Letzterer hat das Startup inzwischen verlassen. Investoren halten die Firma für vielversprechend: Bekannte Geldgeber wie Index Ventures, Northzone und Global Founders Capital investierten Anfang des Jahres 35 Millionen Euro in Personio. In Medienberichten hieß es zuletzt gar, das bayerische Startup habe Chancen auf den Status als Unicorn – also darauf, mehr als eine Milliarde Dollar wert zu sein.

Will Personio wirklich zur Milliardenfirma werden – und wenn ja, wie? Das haben wir Mitgründer Hanno Renner im Gründerszene-Podcast gefragt. Außerdem spricht er über die Option eines Börsengangs, seine Vergangenheit als Yacht-Skipper und darüber, wie sein Startup 16.000 Bewerber pro Jahr abfertigt.

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#4 Paulcamper-Gründer: „Würde wieder bootstrappen, aber diesmal nicht so lange“

2013 ist Gründer Dirk Fehse mit seiner Sharing-Plattform für Campingmobile Paulcamper gestartet. Die Seite ist mittlerweile in Deutschland, Österreich und den Niederlanden aktiv, aktuell sind dort 5.500 Fahrzeuge gelistet. Dazu zählt auch Paul, Fehses eigener Campingbus und Namensgeber der Plattform. 

Die ersten drei Jahre hat sich der Gründer allein durch Bootstrapping finanziert. Wie er das überhaupt geschafft hat, wem er zu dieser Finanzierungsform rät und weshalb er sich schließlich doch für Investitionsgelder entschieden hat, das erzählt er im Gründerszene-Podcast.

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#3 Was dieser Gründer im Schweigekloster über Unternehmensführung lernte

Vor kurzem verbrachte Daniel Kollmann einige Zeit in einem Schweigekloster. Uns erzählte der Seriengründer, der 2013 einen Millionen-Exit hinlegte, was er dort gelernt hat. Kollmann hat bisher drei Firmen gegründet, die erste 2010. Bereits nach drei Jahren verkaufte er den Möbelshop Massivkonzept dann in die USA. Mit seinem aktuellen Coaching-Startup Vivelia will er Mitarbeiter produktiver und zufriedener machen.

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#2 Karriereberaterin für Frauen: „Männer müssen keine Angst vor mir haben”

Die Zahlen sind noch immer schlecht: Nur 15 Prozent der Startups werden von Frauen gegründet und nur knapp ein Drittel der Führungspositionen in deutschen Firmen sind mit Frauen besetzt. Dagegen will Sabine Hansen will etwas unternehmen. Sie leitet eine Karriereberatung für weibliche Führungskräfte, außerdem hilft sie Frauen mit ihrer Initiative „Women into Leadership“, im Job Spitzenpositionen zu erreichen.

Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Hansen in der Recruiting-Branche, in dieser Zeit war sie bei bekannten Personalberatungen wie Kienbaum tätig. Wieso fokussiert sie sich heute auf weibliche Führungskräfte? Hält sie Frauenquoten für ein sinnvolles Konzept? Und was können Frauen selbst tun, um ihre Karriereziele zu erreichen? Sabine Hansen im Gründerszene-Podcast.

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#1 Teenie-Gründer Charles Bahr: „Social Media ist wie Rauchen“

Der erste Gast in unserem neuen Gründerszene-Podcast ist erst 17, doch in der Startup-Welt ist Charles Bahr schon seit ein paar Jahren unterwegs. Mit 14 gründete er die Agentur Tubeconnect, die mittlerweile in einer Hamburger Influencer-Agentur aufgegangen ist. Doch Bahr arbeitet schon am nächsten Ding namens Project Z. In kleinen, jungen Teams berät er Unternehmen bei allem, was das Thema Generation Z angeht. Um die geht es auch in dieser Podcast-Folge.

Warum Influencer Selbstzweifel plagen und wann er sich selbst eine Pause in den sozialen Medien verordnet – darüber spricht Charles Bahr mit Gründerszene-Redakteur Georg Räth. Und er verrät auch, weshalb er die Anrufe seiner Mutter selbst dann annimmt, wenn er auf der Bühne steht.

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Über diesen Podcast

Der Gründerszene-Podcast liefert euch die spannendsten Geschichten aus der Tech- und Startup-Welt. Regelmäßig holen wir erfahrene Gründer, Unternehmerinnen, Branchenexperten und Investorinnen vors Redaktionsmikro. Sie sprechen mit uns ganz offen über ihre Erfolge und übers Scheitern, über Zahlen und Ziele, und sie geben Tipps zu Management und New Work. Ein Deep Dive in die Szene.

von und mit Gründerszene

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